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Waldweihnacht am Hirschwald  

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Waldweihnacht im Wichtelwald von Wilhelmsfeld

Bei klarem Wetter und winterlichen Temperaturen, veranstaltet der Heimat- und Verkehrsverein sein traditionelles Fest. "Die Waldweihnacht am Hirschwald." Der Heimat- und Verkehrsverein scheute keine Mühe, um so ein umfangreiches Programm für die Kinder und für die Erwachsenen zu organisieren. Aus Nah und Fern reisten unsere Gäste an, um dieser einmaligen Veranstaltung in unserer Region beizuwohnen.

Der Stall von Bethlehem mit den Tieren ist jedes Jahr ein Publikumsmagnet.
Die schönen Zwergziegen wurden dieses Jahr erstmals von 3 Hirten bewacht, dargestellt von (Lilly Rohrmann, David Zeilein und Mattia Pavoni). Die Heidschnucken, im Stall von Bethlehem, bei Maria (dargestellt von Julia Gärtner) und Josef (dargestellt von Lea Bayer) und dem Jesuskind rundeten den weihnachtlichen Rahmen ab. Den beiden Heidschnucken, gefiel es beim Jesuskind und sichtlich schmecke Ihnen das Stroh sehr gut. Der Esel außerhalb vom Stall von Bethlehem, zog viele Kinder an. Sie freuten sich, den Esel so frei und nah zu erleben. So legten viele Kinder ihre Angst ab und streichelten den Esel.
Die Kinder, haben jedes Jahr strahlende Augen wenn sie direkten Kontakt mit den Tieren haben.

Gegen 16:15 Uhr ging es in der Märchenhütte mit einem weihnachtlichen Wintermärchen los. Viele Kinder nahmen auf den Holzsitzplätzen vor der Märchenhütte platz, um der Vorleserin (Frau Brit Boyde) zu lauschen. Der Verein konnte der Vorleserin ein Mikrophon in die Hand geben, so konnten alle Anwesenden dem Märchen auf dem großen Platz folgen. Ganz still und beeindruckend, lauschten die Kinder dem Märchen. Neben der Märchenhütte, war eine große Gruppe von Wichteln versammelt, um die Kinder in den abendlichen Stunden zu beschützen. Es war ein toller Anblick. Das Programm war umfangreich, kurz nach der Märchenstunde folgte der Wichteltanz, von der Tanzschule Pittoresque mit jungen Wilhelmsfelder Kindern. Die Kinder führten zwei verschiedene Tänze auf . Eine tolle Vorführung von den kleinen Tänzern und Ihrer Tanzlehrerin Frau Keller.

Der Loipenparkplatz mit seinen Lichterketten, dem Stall von Bethlehem und dem Wichtel-Stollen stimmte die Besucher auf Weihnachten ein. Es folgte eine Fackelwanderung mit mehr als 100 Kinder und Erwachsene, angeführt von unserem Wanderwart Werner Flörcks und dem Weihnachtsmann mit Glocke. Der Esel wollte sich den Fackelumzug nicht entgehen lassen und folgte dem Weihnachtsmann auf Schritt und Tritt wohl in der Hoffnung, dass der Weihnachtsmann auch etwas für Ihn im Gabensack hat.
Der Fackelumzug war riesengroß und alt und jung freuten sich, bei sternenklarem Himmel, durch den Winterwald zu laufen. Der Lichterstrom der vielen Fackeln verzauberte den Wald. Für die Kinder ist die Waldweihnacht etwas ganz besonderes in dieser herrlichen Umgebung. Es war ein trockener, klarer Tag, am letzten Samstag vor Heilig Abend, sich auf Weihnachten einzustimmen, und besinnlich und ruhig, die letzte Woche vor Heilig Abend zu begehen. Die Waldweihnacht ist jedes Jahr eine einmalige Veranstaltung, jedes Jahr immer anders, da wir auf die Witterung keinen Einfluss haben. Nach der Fackelwanderung verteilte der Weihnachtsmann (dargestellt von Martin Eschert) die mitgebrachten Orangen und wünschte Allen Frohe Weihnachten.

Der evangelische Posaunenchor versammelten sich im Wichtel-Stollen und spielte mit Liedern zur Weihnachtszeit auf. Die schöne weihnachtliche Musik, war auf dem ganzen Platz zu hören und die Besucher lauschten der Musik bei Glühwein, Apfelpunsch und vom Schwenkgrill zubereiteter Bratwurst.

Die Kinder legten Ihre abgebrannten Fackeln neben einem Schwedenfeuer ab und so entstand ein großes Weihnachtsfeuer. Eine tolle Kulisse für die Weihnachtsgeschiche von Herrn Pfarrer Kreitzcheck. Durch das Mikrophon konnten alle der Weihnachtsgeschichte folgen und den Abend geniessen. Danach spielte der Posaunenchor noch einige Musikstücke zur Weihnachtszeit. Jetzt hatten alle Gäste Zeit den Abend im Gespräch ausklingen zu lassen.

Es herrschte eine besinnliche Atmosphäre am Hirschwald, der ganze Platz und die verschiedenen Attraktionen, machten das Fest besonders schön und gelungen.

Der Heimat- und Verkehrsverein bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Pfarrer Kreitzcheck, bei Frau Birgit Glöckner die den gesamten Transport der Tiere durchgeführt hat. Bei der Evangelischen Stadtmission Talhof und bei Herrn Dengel der den Esel betreut hat, bei dem evangelischen Posaunenchor, bei der Fam. Gottfried, bei der Firma Kling und besonders bei allen Helfern und Helferinnen für ihren Einsatz. Ohne Sie könnten wir so eine Veranstaltung nicht anbieten und durchführen.

Wir freuten uns über das zahlreiche kommen unserer Gäste und freuen uns jetzt schon wieder, auf Ihren Besuch im nächsten Jahr. Vielleicht hat Ihnen unsere Veranstaltung gefallen, dann empfehlen Sie uns in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

Der Verein wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes Neues Jahr 2017.

Ihr Heimat- und Verkehrsverein
2. Vorstand
Gertrud de Andrade
geändert am 02. 02. 2017